-
KNOTT vollständige Auflaufbremsen für Anhänger
-
AL-KO vollständige Auflaufbremsen für Anhänger
-
BPW vollständige Auflaufbremsen für Anhänger
-
Schlegl, Peitz & WAP vollständige Auflaufbremsen
-
Auflaufbremsen Zubehör für Anhänger
Auflaufbremse Anhänger kaufen
Hier finden Sie vollständige Auflaufbremsen für Anhänger und Wohnwagen. Sie gehören zu unseren Bremsteilen für Anhänger und Wohnwagen. Wir führen Auflaufbremsen von renommierten Herstellern wie KNOTT, AL-KO und BPW. Diese Hersteller sind für ihre hochwertigen Auflaufbremsen bekannt. Daneben finden Sie Auflaufbremsen von Schlegl, Peitz und WAP.
Die Auflaufbremse des Anhängers ersetzen
Wenn Sie die Auflaufbremse Ihres Anhängers austauschen möchten, empfehlen wir Ihnen stets eine Auflaufbremse desselben Herstellers wie die bereits am Anhänger montierte. Diese ist Teil des Bremsschemas, das die Bremskraft an der Trommel regelt. Außerdem wissen Sie so sicher, dass sie passt. Ein Defekt macht sich oft bemerkbar, wenn der Anhänger ohne eigene Bremswirkung gegen das Zugfahrzeug stößt. Das kann mit einem lauten Schlag geschehen, beispielsweise wenn der Dämpfer der Auflaufeinrichtung (Auflaufbremse) beschädigt ist. Das lässt sich relativ einfach überprüfen: Können Sie die Kupplung mit den Händen hineindrücken und federt sie nicht zurück, ist sehr wahrscheinlich der Dämpfer der Auflaufbremse defekt. Es kann auch sein, dass die Zugstange verbogen ist, sodass sie sich nicht mehr richtig in der Auflaufeinrichtung hin- und herschieben lässt. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie in eine Auflaufbremse selbst ersetzen.
Was ist eigentlich eine Auflaufbremse?
In Deutschland braucht ein Anhänger mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 750 kg eine eigene Bremse. Eine Auflaufbremse ist dabei nach § 41 Abs. 10 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) bis 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht erlaubt, wenn sie auf alle Räder wirkt. Die Auflaufbremse sorgt dafür, dass die Bremsfunktion des Anhängers aktiviert wird, sobald das Zugfahrzeug abbremst und der Anhänger sozusagen auf das Zugfahrzeug „aufläuft“. Es gibt auch Anhänger mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 750 kg oder weniger, die aus Gründen des Fahrverhaltens und der Straßenlage trotzdem über eine Bremse verfügen. Wenn ein Anhänger schwer beladen wird und nicht mit dem Zugfahrzeug bremst, ist das nicht sicher. Eine Auflaufbremse stellt sicher, dass Sie auch mit einem schwer beladenen Anhänger problemlos unterwegs sind.
Kurz gesagt: Eine Auflaufbremse sorgt dafür, dass der Anhänger mitbremst.
Wann tritt bei einem Anhänger mit Auflaufbremse die Bremswirkung ein?
Eine Auflaufbremse ist darauf ausgelegt, dass der Anhänger dem Zugfahrzeug beim Bremsen folgt. Sie wird aktiviert, wenn eine negative Zugkraft an der Deichsel entsteht, also beispielsweise beim Bremsen oder bei Bergabfahrten. Dabei wird die Bremsstange angezogen, sodass die Bremsbacken gegen die Bremstrommel gedrückt werden. Es handelt sich um eine Trommelbremse, wie sie früher auch oft in Autos verbaut war. Das System ist rein mechanisch und arbeitet ohne elektronische Komponenten. Der Anhänger bremst, weil der Auflaufdämpfer zusammengedrückt wird und so die Bremsseile anzieht. Achten Sie darauf, dass Sie die Bremsanlage regelmäßig überprüfen und pflegen, damit Sie stets sicher unterwegs sind. Wie Auflaufbremse und Radbremse zusammenarbeiten, lesen Sie in wie funktioniert eine Anhängerbremse. Welche Systeme es gibt, zeigt welche Bremssysteme gibt es für Anhänger.
Welche Auflaufbremse brauche ich für meinen Anhänger?
Wir führen Auflaufbremsen für Anhänger und Wohnwagen von Knott, AL-KO, BPW, Peitz/WAP und Schlegl. Wie finden Sie heraus, welche Marke Sie benötigen? Unsere Empfehlung ist, immer dasselbe Fabrikat zu wählen, das auch derzeit an Ihrem Anhänger oder Wohnwagen verbaut ist. Auf diesem Bremsschema basiert die europäische Zulassung. Anschließend ist auch der Typ entscheidend: Die Abmessungen können variieren, und die Bremskomponenten werden möglicherweise anders angeschlossen oder funktionieren anders. Achten Sie außerdem auf den Anschluss an die Deichsel (V-Deichsel oder Vierkantrohr), auf die Montage im Aufbau oder Unterbau und auf die Halterung für das Stützrad. Was ein langer oder kurzer Hub bedeutet, lesen Sie in der Unterschied zwischen langem und kurzem Hub.
Ist die Auflaufeinrichtung stark verschlissen, dann ist der Austausch der kompletten Auflaufbremse oft einfacher, als alle Einzelteile zu ersetzen. Das spart Montagezeit und Sie können schnell wieder losfahren. Ist nur ein Teil defekt, dann finden Sie Einzelteile beim Auflaufbremsen-Zubehör. Benötigen Sie Beratung zur richtigen Auflaufbremse? Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.
Auflaufbremse im Wohnwagen ersetzen
In Europa sind fast alle Wohnwagen mit einer Auflaufbremse ausgestattet. Die meisten besitzen ein AL-KO-Fahrgestell und daher auch eine AL-KO-Auflaufeinrichtung. Das richtige Modell finden Sie auf dem Typenschild direkt an der Auflaufbremse. So wissen Sie, welche Auflaufeinrichtung Ihr Wohnwagen hat und welche Ersatzteile Sie brauchen. Wenn Sie mit Ihrem Wohnwagen in ein bergiges Land reisen, kann die Auflaufbremse an ihre Grenzen stoßen. Fahren Sie zum Beispiel bei konstanter Geschwindigkeit (Motorbremse) eine steile Abfahrt hinunter, drückt der Wohnwagen gegen Ihr Auto, sodass die Bremse ständig betätigt wird. Das kann zu Überhitzung führen. Machen Sie am besten gelegentlich Pausen, damit die Bremsen abkühlen können. Für Wohnwagen gilt dasselbe wie für Anhänger: Ersetzen Sie die Auflaufbremse immer durch das gleiche oder ein baugleiches Nachfolgemodell, um sicher unterwegs zu sein!
Rückfahrautomatik bei der Auflaufbremse im Wohnwagen
Auch beim Rückwärtsfahren wird der Wohnwagen gegen das Zugfahrzeug gedrückt, wodurch die Bremsen aktiviert werden. Um das zu verhindern, sind die meisten Bremstrommeln mit einer Rückfahrautomatik ausgestattet. Diese sorgt durch eine (mechanische) Schaltung dafür, dass die Bremsbacken beim Rückwärtsdrehen der Trommel weniger stark anliegen. So können Sie trotz eingedrückter Deichsel rückwärts fahren, wenn auch mit etwas Widerstand.
Eine Rückfahrautomatik bewirkt auch, dass der Wohnwagen nach dem Anziehen der Handbremse noch etwa einen halben Meter zurückrollen kann. Aus diesem Grund sollte man niemals einen Wohnwagen oder Anhänger an einem Gefälle ungesichert rückwärts abkuppeln. Bei modernen Auflaufbremsen ist dieses System integriert. Bei älteren Auflaufeinrichtungen ohne Rückfahrautomatik muss eine Hebelverriegelung manuell betätigt werden. Ohne diese Automatik würde die Auflaufbremse beim Rückwärtsfahren sofort blockieren. Vergessen Sie nach dem Rückwärtsfahren nicht, den Hebel wieder zurückzustellen, um Schäden zu vermeiden.
Auflaufbremsdämpfer der Auflaufbremse
Der Dämpfer einer Auflaufbremse ist ein besonders verschleißanfälliges Teil der Auflaufeinrichtung. Er befindet sich im Schubrohr der Auflaufbremse und sorgt dafür, dass der Anhänger oder Wohnwagen dosiert bremst. Bei leichtem Bremsen sollte also auch der Anhänger nur sanft bremsen. Bei einer Vollbremsung muss der Anhänger entsprechend stark bremsen. Ein Verschleiß des Auflaufbremsdämpfers macht sich häufig durch ein schlagendes oder polterndes Geräusch beim Fahren bemerkbar. Die Wahl des richtigen Auflaufbremsdämpfers hängt vom Gesamtgewicht des Anhängers oder Wohnwagens ab: Je größer die Masse, desto größer muss die Dämpfungswirkung sein. Schauen Sie sich gerne unser Sortiment an Auflaufbremsdämpfern an. Wie Sie den Dämpfer selbst tauschen, lesen Sie in wie tausche ich einen Auflaufdämpfer aus.
Auflaufbremse schmieren
Jede Auflaufbremse besitzt in der Regel einen Schmiernippel (oft auch Fettnippel genannt). Dabei handelt es sich meist um ein Metallteil (z.B. aus Edelstahl oder Messing), das in eine dafür vorgesehene Bohrung am Lager oder einer anderen Komponente gesetzt wird. Durch diesen Schmiernippel kann das Fett unter Druck in das Lager gepresst werden. Er ragt üblicherweise an der Seite der Auflaufeinrichtung heraus, wo Sie ihn mit der Fettpresse verbinden können. Wie das geht, lesen Sie in wie benutzt man eine Fettpresse beim Anhänger. Regelmäßiges Schmieren beugt Verschleiß vor und sorgt für die einwandfreie Funktion Ihrer Auflaufbremse. Leider wird dieses einfache, aber wichtige Wartungsdetail häufig vergessen. Durch rechtzeitiges Schmieren der Nippel sichern Sie sich eine dauerhaft gute Leistung.
Benötigen Sie weitere Tipps? Kontaktieren Sie uns jederzeit gern.
Wie stellt man eine Auflaufbremse ein?
Um die Auflaufbremse Anhänger richtig einzustellen, sollten Sie sich zunächst gut vorbereiten. Stellen Sie den Anhänger auf stabile Böcke, sodass die Räder frei vom Boden sind, und vergewissern Sie sich, dass die Handbremse vollständig gelöst ist.
-
Bremsstange lösen
Nehmen Sie einen Maul- oder Steckschlüssel, um die Mutter an der Bremsstange einige Umdrehungen zu lockern. So entfernen Sie die Spannung aus dem System und können die Bremsstange später genau einstellen. -
Pro Rad einstellen
Drehen Sie ein Rad in Fahrtrichtung. Ziehen Sie die Stellschraube vorsichtig an, bis Sie merken, dass das Rad blockiert. Drehen Sie die Schraube dann zwei Umdrehungen zurück, damit sich das Rad wieder reibungslos drehen kann. Wiederholen Sie diesen Vorgang bei allen Rädern. -
Spiel an der Bremsstange kontrollieren
Ziehen Sie die Bremsstange so an, dass kein Spiel mehr vorhanden ist, die Bremse aber nicht zu fest sitzt. Betätigen Sie mehrmals die Handbremse und lösen Sie sie wieder, um die Spannung im System zu prüfen. Passen Sie die Bremsstange bei Bedarf weiter an. -
Bremsstange sichern
Wenn alles zufriedenstellend funktioniert, fixieren Sie die Bremsstange mit der Kontermutter. Testen Sie anschließend die Wirkung, indem Sie die Handbremse kräftig bis über den Totpunkt ziehen. Dadurch stellt sich das System optimal ein.
Mit diesen Schritten stellen Sie die Auflaufbremse Ihres Anhängers korrekt ein, sodass alles reibungslos funktioniert. Ersetzen Sie auch das Abreißseil oder Bremsseil, dann lesen Sie Bremsseil gebremster Anhänger und Trennseil ungebremster Anhänger.
Häufig gestellte Fragen zur Auflaufbremse für Anhänger
Ab welchem Gewicht braucht ein Anhänger eine Auflaufbremse?
In Deutschland braucht ein Anhänger mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 750 kg eine eigene Bremse. Eine Auflaufbremse ist bis 3,5 t erlaubt, wenn sie auf alle Räder wirkt (§ 41 Abs. 10 StVZO).
Kann ich eine Auflaufbremse einer anderen Marke montieren?
Wählen Sie immer dieselbe Marke und denselben Typ wie bisher. Die Auflaufbremse gehört zum Bremsschema, auf dem die Zulassung beruht.
Wo finde ich den Typ meiner Auflaufbremse?
Auf dem Typenschild oder in den eingestanzten Daten an der Auflaufbremse. Dort stehen Marke, Typ und maximale Anhängelast.
Woran erkenne ich einen defekten Auflaufdämpfer?
Der Anhänger schlägt beim Bremsen gegen das Auto, oder die Kupplung lässt sich mit der Hand hineindrücken und federt nicht zurück.
Wie oft muss ich die Auflaufbremse schmieren?
Schmieren Sie die Schmiernippel regelmäßig, zum Beispiel bei jeder Wartung und vor einer langen Fahrt.